Die J2

 

Die J2

J2 – gut zu wissen

J2 steht für „Jugenduntersuchung 2“. Sie und die J1 reihen sich an die elf U-Untersuchungen für Kinder an und sind die einzigen Vorsorgeuntersuchungen speziell für Jugendliche. Die J2 ist als letzte Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche ein wichtiger Vorsorgebaustein vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter. Sie ist genau auf die Bedürfnisse von Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren abgestimmt.

Chronische Krankheiten und psychische Probleme frühzeitig entdecken

Die J2 ist ein kompletter Check-up für Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. Medizinische Risiken wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Körperfehlhaltungen sollen mit der J2 ausgeschlossen oder erkannt und daraufhin behandelt werden. Neben der körperlichen Untersuchung ist ein weiterer Bestandteil der J2 ein Beratungsgespräch mit der Jugendärztin oder dem Jugendarzt. Darin kann über Themen wie Sexualität oder seelische Probleme gesprochen werden. Die Jugendlichen entscheiden dabei selbst, welche Fragen und Anliegen sie mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen möchten.


Warum gibt es die J2?

Jugendliche sind sich häufig nicht bewusst, dass auch sie Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind. Um gesundheitliche Probleme zu vermeiden, zu erkennen oder um sie zu behandeln, wurde die J2 ins Leben gerufen.

Die J2 ist wichtig, weil …


  • Früherkennung

    … mögliche Fehlentwicklungen und/oder gesundheitliche Probleme erkannt und behandelt werden können, bevor sie sich später schmerzhaft bemerkbar machen.

  • Beratung

    … sie mehr ist als eine körperliche Untersuchung. In der Pubertät, in der sich Gefühle und der Körper häufig schnell verändern, bietet die J2 Beratung hinsichtlich vieler Fragen der Jugendlichen. Untersuchung und Beratungsgespräch helfen, die pubertäre Entwicklung zu verstehen, beantworten die Fragen der Jugendlichen und nehmen Ängste.

  • Starke Akzeptanz

    … Aufklärung über gesundheitliche Risiken wie fehlende Bewegung, einseitige Ernährung, Konsum von Alkohol, Zigaretten und Drogen auf stärkere Akzeptanz stößt, wenn sie von Ärztinnen und Ärzten kommt.